AUSFLÜGE
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DIE MANI mit den Höhlen von Diros
Mani ist der Name für das Landschaftsgebiet, das sich als mittlere der drei Landzungen des Peloponnes ins Mittelmeer erstreckt. Wer sie besichtigen will, sollte sich unbedingt einen ganzen Tag dafür Zeit nehmen und sich vor allem innerlich gefasst machen auf landschaftlich Außergewöhnliches: steinig karg und felsengrau ist es hier, spröde, wild und einsam, schroff, rauh und unwegsamg - wahrlich kein locus amoenus. Das Gebiet der Mani besteht aus zwei Regionen, der sogenannten "Exo", d.h. der äußeren, und der weitgehend unfruchtbaren und rauheren "Messa", d.h. inneren Mani. Insgesamt unterscheidet das Gebiet sich stark vom sonstigen Griechenland, nicht nur hinsichtlich seiner Landschaft, sondern auch was Bräuche, Kultur und Mentalität angeht. Der Grund dafür liegt wohl hauptsächlich in den besonderen geografischen Gegebenheiten und in der turbulenten Geschichte. Diese war geprägt durch ein ewiges Sich-Widersetzen gegen drohende Fremdherrschaften bei gleichzeitigen internen Konkurrenzen und Kämpfen zwischen den Familienclans. Von daher erklären sich die für die Mani so typischen Turmhäuser: sie dienten als Verteidungsposten gegen Piraten und andere Eindringlinge, aber auch der Verteidigung und dem Prestige der Clans untereinander. Je höher der Turm, desto einflussreicher die Familie oder Sippe, die ihn besaß. Die Mani ist nicht jedermanns Geschmack; man muss schon eine Art "Freidenker" sein, um einen Reiz gerade in dieser Ödheit zu sehen und zu empfinden, die durchsetzt ist von mittelalterlichen, festungsgleichen Türmen, in denen verschanzt die Manioten, Nachkommen der Spartaner, es sich wohnlich eingerichtet haben. Es mutet höchst seltsam an, dass ausgerechnet über eine derart unorthodox wirkende Gegend wie diese so erstaunlich viele, kleine alte Kirchen verteilt sind. So manche davon stellt ein byzantisches Kunstwerk dar. Unterhalb des Ortes Pirgos Dirou beherbergt die Mani eine der schönsten Tropfsteinhöhlen Europas - manche behaupten sogar der Welt -, durch die der Besucher von einem versierten Führer per Boot gegondelt wird. Ebenso traumhaft ist so manche Badebucht, die dieser wundersame Landstrich, wie alle seine Reize, versteckt hält. Nur wer suchet, der findet. Weitere umfassende Informationen über die Mani unter www.metapan.de sowie www.zorbas.de Diverse kleine Videos über spezielle Plätze in der Mani: |
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MISTRAS
In geringer Entfernung von Sparta, auf einem Felshügel vor dem Taygetos-Gebirge, ruht Mistras, die berühmte Ruinenstadt aus byzantinischer Epoche (13. Jh. n.Chr.) mit ihren Kirchen und Klöstern, den Palästen und Herrenhäusern, den Stadtmauern sowie der Gipfelfestung. Es war der fränkische Fürst Guilleaume de Villehardouin, Eroberer Lakoniens, der im Jahre 1249 zunächst die Burg errichtete, dessen Herr er jedoch nicht lange blieb; sie ging alsbald in griechische Hände über und damit begann - im Jahre 1262 - die glorreiche Zeit des byzantinischen Mistras. Während knapp 200 Jahren wird Mistras zum "Florenz" des Ostens und die Persönlichkeiten des Geisteslebens, die es hervorbringt oder beherbergt, werden nicht nur in Byzanz, sondern selbst im Westen anerkannt. Der Aufstieg zur Burg auf dem Gipfel des Hügels ist steil und anstrengend, aber der weite Ausblick nach allen Himmelsrichtungen entschädigt dafür. Von den Stadtmauern haben sich große Teile erhalten, ebenso von den Palästen, den gepflasterten Straßen und den überwölbten Gässchen. Überall finden sich Ruinen von Häusern der byzantinischen Zeit, ebenso aus der Periode bis 1821, als Mistras auch türkische Einwohner hatte. Die Stätten jedoch, wo man den Geist von Mistra verspüren und seine Kunst bewundern kann, sind die Kirchen - Zeugnisse einer Kunst, die jene Griechenlands mit den stilistischen Ausdrucksmitteln der byzantinischen Reichshauptstadt Konstantinipel verbindet. Kleines Video über Mistras: At the Mystras Fair |
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MONEMVASIA
Monemvassia, erbaut im 6. Jh. n.Chr., ist eine herrlich idyllische, mittelalterliche Stadt mit Befestigungsanlage, thronend auf einem mächtigen, vorgelagerten Felsen im ägäischen Meer, der durch ein Erdbeben im Jahre 375 n.Chr. emporgetaucht kam. Man kann den Ort nur zu Fuß begehen, denn sein einziger schmaler Zugang (Monemvassia aus altgriechisch "moni emvassia") und seine schmalen Pflastergassen lassen kein Fahrzeug zu. Es hat im Laufe der Geschichte mehrere Versuche gegeben, die Stadt einzunehmen, die zunächst alle fehlschlugen. Den Franken gelang es unter besagtem Mistra-Fürsten de Villehardouin erstmals nach einer dreijährigen Belagerung doch, die Festung im Jahre 1249 einzunehmen und fortan war die Stadt bis 1821 abwechselnd venezianischer und türkischer Herrschaft unterstellt. Monevassia lädt ein zum Umherstreifen in den Gassen und zum Aufstieg zur Burg sowie in die Oberstadt und verführt dabei zu ständigem Innehalten an faszinierenden Aussichtspunkten aus schwindelnder Höhe über das weite Meer hinweg. An einer steilen Stelle des Felsens, nahe am Abgrund, stößt man auf eine reizend ungepflegte Kirche, Agia Sofia (Heilige Weisheit) genannt, die zu den schönsten Architekturdenkmälern Griechenlands zählt; sie ist zudem eines der seltenen Exemplare des achteckigen Kirchentyps mit Kuppeldach! Kleines Video über Monemvassia: At Monemvasia's Castle |
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DIE INSEL KYTHIRA
Nicht zuletzt kann man von Gythio aus über eine regelmäßige - im Sommer sogar tägliche - Fährverbindung die Insel Kythira anfahren, mit ca. zweieinhalb Stunden Überfahrtszeit. Infos und Buchungsmöglichkeit im Reisebüro Rosakis beim Kreisverkehrsplatz). Weiterführende Kythira-Links: www.kythera-island.net www.kythira.info www.kythira.com Fährenplan Unterkunftsliste für Kythira Video: In Kapsali on Kithira |





































