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Die Ruinenstadt Mistras

Statthalter-Sitz des 300-jährigen Byzantinischen Reiches


Nordwestlich von Sparta auf einem Hügel im Vorfeld des Taygetos-Gebirges befindet sich die Ruinenstadt Mistras. Neben Überresten von Wohnhäusern gibt es zahlreiche Kirchen, den Despotenpalast und andere Gebäude aus dem 13. und 14. Jahrhundert zu besichtigen, die großteils relativ gut erhalten und absolut sehenswert sind. Die älteste Kirche von Mystras ist die Bischofskirche  Agios Dimitrios; sie stammt aus dem Jahre 1291, wie aus einer Inschrift an ihrer Südmauer hervorgeht. Bemerkenswert ist auch die Kirche Agia Sophia (Heilige Weisheit) , die in der Zeit der Türkenherrschaft als einzige der Kirchen von Mystras zu einer Moschee umfunktioniert wurde. Interessant ist zudem das Kloster Pantanassa, welches auch heute noch von Nonnen bewohnt wird. Das Katholikon dieses Nonnenklosters gilt als die schönste Kirche in Mystras.

Die Geschichte von Mistras beginnt im 13. Jahrhundert damit, dass der fränkische Kreuzfahrer Guillaume de Villehardouin hier zunächst eine Festung erbauen ließ. Nachdem in der Zeit danach Byzanz ein Stück seiner Macht wiedererlangte und einige Provinzen zurückeroberte, wozu auch die Region um Mistras gehörte, zog es die Bewohner aus dem Umfeld auf die Bergfestung, die ihnen Zuflucht und Schutz bot. So entwickelte sich nach und nach die Stadt Mystras, welche zu einem kulturellen Zentrum spät-byzantinischer Kultur wurde und Hauptstadt des Despotats von Morea.
Der Niedergang von Mystras begann allmählich mit der Eroberung der Stadt durch die Türken im Jahre 1459. Nach über zwei Jahrhunderten türkischer Herrschaft, übernahmen 1687 die Venezianer die Herrschaft über Mystras, mussten die Stadt aber 1715 wieder den Türken überlassen. Mystras wurde 1834 endgültig aufgegeben, nachdem es vorher mehrmals ausgeplündert und zerstört wurde, u.a. durch die Albaner im Jahre 1770.

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