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Gythio

Eine festländische Kleinstadt mit Inselflair

Stadtportrait

Der Ort Gythio - mit rd. 7.000 Einwohnern - liegt im mittleren Süden der griechischen Halbinsel Peloponnes im Verwaltungsbezirk Lakonien und ist eine lebendige Kleinstadt von bezauberndem Flair. Die meisten ihrer Häuser sind neuklassizistischen Baustils und drängeln sich am Berghang wie ein um Aussicht heischender Haufen Neugieriger. Eine lange Hafenpromenade, steile Marmortreppen, malerische Gassen und urgriechisches Ambiente mit all seinen baulichen Provisorien und strukturellen Ungereimtheiten, umgeben von geruhsamer Geselligkeit, das sind Gythios Reize - kurz gesagt.

In Gythio findet der Urlauber sich befreit vom sonstigen landesimmanenten "Kulturzwang" und kann sich ausgiebig griechischem Gegenwartsleben widmen. Denn aus ihrer antiken Vergangenheit hat die Stadt nurmehr ein kleines römisches Theater zu bieten; so gut wie alle weiteren baulichen Zeitzeugen versanken im 4.Jh.n.Chr. durch ein Erdbeben unter dem Meeresspiegel. 

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Die Insel "Kranai"

Eine Art "Markenzeichen" ist die kleine, dem Ort vorgelagerte Insel namens "Kranai" mit einem Pinienwäldchen und einem seltenerweise acht-eckigen Leuchtturm. Die Insel grenzt das Stadtbild malerisch gegen das offene Meer hin ab und war - so ist es von Homer überliefert - erster Zufluchtsort der Schönen Helena, Angetraute des Spartaners Menelaos, bei ihrer Entführung durch ihren Liebhaber Paris nach Troja. Der Insel-Name "Kranai" geht auf das griechische Wort für Helm (κράνος = kranos) zurück, welchen Paris hier im Liebestaumel zurück gelassen haben soll.


An bemerkenswerten und entsprechend auffallenden Gebäuden gibt es das Rathaus sowie das frühere Mädchengymnasium - beide aktuell renoviert - sind sie neu-klassizistischen Baustils und gehen zurück auf den deutsch-griechischen Architekten Ernst Ziller, der zwischen 1870 und 1914 für Gesamt-Griechenland insgesamt mehr als 500 private und öffentliche Gebäude entworfen hat, die meisten davon für Athen, z.B. die dortige Nationalbibliothek und viele andere.

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Das Rathaus von Gythio

Das vor wenigen Jahren zumindest äußerlich renovierte Gythioner Rathaus  ist Sitz des Bürgermeisters und der Verwaltung der Gemeinde "Östliche Mani" (Anatoliki Mani). 

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Das frühere Mädchengymnasium von Gythio

dient heute als Gemeinde-Kulturzentrum. Darin untergebracht sind ein Seminar-, ein Konzertraum, eine öffentliche Bibliothek mit Multi-Media-Ausstattung und nicht zuletzt ein kleines Heimatmuseum mit Exponaten maniotischer Traditionen.

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Das antike Amphitheater von Gythio

wurde nach der Legende von Herkules und Apollo gebaut und während der römischen Epoche renoviert.  Oberhalb des Theaters auf dem Hügel war die Zitadelle platziert. Reste der Mauern davon sind heute noch sichtbar.

Sehr schön an Gythio ist u.a., dass es sommers wie winters den gleichen Charakter inne hat. Denn es gibt nur sehr wenige Geschäfte, die den Winter über geschlossen sind.
Nahezu alle Gastronomen belassen ihre von Schirmen beschattete Außenmöblierung entlang der Uferpromenade das ganze Jahr hindurch, halten ihre Lokale geöffnet für die Einheimischen und vereinzelten Touristen und halten so den Ort auch zu Nebensaisonzeiten belebt.

  



Wohl beschützt ist das Hafenörtchen von den Ausläufern des mächtigen Taygetos-Gebirgszuges, dessen mit 2.407 Metern höchster Gipfel namens "Profitis Ilias" bei günstiger Thermik direkte Stadtkulisse ist. Meist bis in den Mai hinein besticht der Berg sogar in kontrastreichem Schneeweiß zum königsblauen Meeresvordergrund. Ein Bild für Götter! 

Nicht zuletzt glänzt das Örtchen durch seinen malerischen Hafen mit vielen kleinen Kähnen bis hin zu mittleren Fischerbooten und Segelbooten am Kai verankert. 



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Und Gythio kann mit einer Hafenanlage aufwarten, die just in den letzten Jahren beachtliche Erweiterung fand um einen Fährterminal mit zwei spezialisierten Liegeplätzen sowie einem Frachtanlegeplatz mit Gesamtkaiwänden von 153,5 Metern und einer Fläche von 5.600 Quadratmetern. Damit ist er auch ein beliebter Anlaufhafen für Kreuzfahrtschiffe und Segelschiffe innerhalb des östlichen Mittelmeerraums.

Nicht zuletzt verbindet der neue Hafen die Stadt Gythio seit dem Herbst 2017 wieder mit den Inseln Kythira, Antikythira und Kreta (Kissamos), derzeit jeden Mittwoch mit Abfahrt ab Gythio um 16.30 Uhr, Ankunft Kythira ca. 19:15, Ankunft auf Antikythira ca. 21.00 Uhr, Ankunft Kreta/Kissamos ca. 23.15 Uhr. Fährtickets können gebucht werden über das Reisebüro Rozakis Travel in Gythio, telefonisch unter +30.27330.22207. oder unter nachfolgendem Link:



Nachfolgend ein nettes Youtube-Video mit zudem musikalisch ansprechend untermalten Ansichten des Städtchens Gythio: 


und ein weiteres Video, das Gythio aus der Luft zeigt:

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Ursula Katharina Papajoannou
Mavrovouni Ktirakia
23200 Gythio - Griechenland






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